Frühlingserwachen – Wenn Berührung in die Tiefe blüht
Claudia Schenk • 23. Februar 2026
Esalen®-Massage mit myofaszialer und neurofaszialer Technik

Der Frühling bringt Licht.
Mehr Weite. Mehr Bewegung. Mehr Leben.
Und doch spüren viele Menschen gerade jetzt,
wie der Körper noch die Schwere des Winters trägt.
Verspannte Schultern. Ein müder Rücken.
Ein Nervensystem, das noch im „Durchhalten“ verweilt.
Der Wunsch nach Neubeginn ist da –
aber das Gewebe braucht Zeit,
um wirklich mitzugehen.
Hier beginnt die achtsame Arbeit mit Berührung.
🌊
Esalen®-Massage – der fliessende Rahmen
Die Esalen®-Massage ist wie eine sanfte Welle.
Lange, verbindende Streichungen umhüllen den Körper von Kopf bis Fuss.
Rhythmus und Atem finden zusammen.
Das Nervensystem darf zur Ruhe kommen.
Diese fliessende Qualität schafft Vertrauen.
Und Vertrauen ist der Boden, auf dem Loslassen wachsen kann.
🌿
Myofasziale Technik – Raum im Inneren
Unter der Haut liegt ein feines Netzwerk – die Faszien.
Sie verbinden Muskeln, Organe und Strukturen miteinander.
Sie speichern Spannung, Gewohnheiten und manchmal auch alte emotionale Muster.
Wenn dieses Gewebe fest wird,
fühlen wir uns unbeweglich – körperlich und innerlich.
Durch langsame, gezielte myofasziale Techniken
wird das Gewebe eingeladen, wieder weich zu werden.
Nicht durch Kraft, sondern durch Geduld.
Nicht gegen den Körper, sondern mit ihm.
Es entsteht Raum.
Beweglichkeit kehrt zurück.
Der Atem wird freier.
✨
Neurofasziale Impulse – Sicherheit im Nervensystem
Noch feiner wirkt die neurofasziale Arbeit.
Hier geht es um das Zusammenspiel von Faszien und Nervensystem.
Wenn unser System im Stressmodus bleibt,
halten wir unbewusst fest.
Schutzspannungen entstehen.
Sanfte, präzise Impulse helfen dem Körper,
wieder in einen Zustand von Sicherheit und Regulation zu finden.
Von Alarm zu Vertrauen.
Von Anspannung zu innerer Balance.
Gerade im Frühling, wenn alles in Bewegung kommt,
ist diese Regulation wie ein inneres Neustarten.
🌸 Ein bewusstes Erwachen
Die Verbindung aus Esalen®, myofaszialer und neurofaszialer Technik
wirkt wie ein ganzheitliches Frühlingserwachen.
Der Körper fühlt sich aufgerichteter an.
Die Bewegungen leichter. Der Atem weiter. Das Herz ruhiger.
Es ist nicht nur Entspannung.
Es ist ein inneres Aufblühen.
Ein Erinnern daran,
wie viel Weite, Kraft und Sanftheit in dir wohnen.
🌼
Einladung zum Neubeginn
Wenn du spürst, dass dein Körper bereit ist für mehr Leichtigkeit,
für mehr Raum, für ein bewusstes Erwachen nach innen und aussen,
lade ich dich von Herzen ein, dir diese besondere Kombination zu schenken.
In meiner Praxis darfst du ankommen, loslassen und neu aufblühen.
Mit Herzensgruss, Claudia

Manchmal halten wir fest, ohne es zu merken. An Gedanken, die kreisen. An Erwartungen, die schwer wiegen. An Spannungen im Körper, die sich leise über Tage, Monate oder Jahre aufgebaut haben. Festhalten fühlt sich oft sicher an. Und doch kostet es Kraft. Es macht den Atem flacher, den Körper enger und das Herz müde. Loslassen ist kein plötzlicher Akt. Es ist ein Prozess. Ein sanftes Erinnern daran, dass wir nicht alles tragen müssen. Nicht alles kontrollieren. Nicht alles festhalten. In der Esalen®-Massage darf dieses Loslassen geschehen — ohne Druck, ohne Erwartung. Durch langsame, fliessende Bewegungen findet der Körper zurück in seinen natürlichen Rhythmus. Der Atem wird tiefer. Die Muskeln beginnen nachzugeben. Die Gedanken werden leiser. Besonders auf der Ebene der Faszien zeigt sich, wie sehr wir festhalten. Hier speichern sich Stress, emotionale Erfahrungen und alte Schutzmuster. Mit achtsamer Berührung und präsenter Aufmerksamkeit dürfen sich diese Schichten nach und nach lösen. Nicht abrupt. Sondern in dem Tempo, das für deinen Körper stimmig ist. Loslassen bedeutet auch, dem Körper wieder zu vertrauen. Seiner Weisheit. Seinem eigenen Timing. Seiner Fähigkeit, sich selbst zu regulieren, wenn er sich sicher und gehalten fühlt. Ein kleiner Impuls für deinen Alltag: Lege für einen Moment eine Hand auf deinen Bauch oder auf dein Herz. Atme langsam ein und aus. Mit jeder Ausatmung darf etwas weicher werden — die Schultern, der Kiefer, der Gedanke, der gerade da ist. Auch das ist Loslassen. Ganz leise. Ganz bewusst. In der Massage entsteht ein Raum, in dem nichts erwartet wird. Du musst nichts leisten, nichts verändern, nichts „richtig machen“. Du darfst einfach sein. Und genau darin liegt die Kraft. Herzlichst Claudia

In einer Welt, die sich oft zu schnell dreht, in der To-do-Listen lauter sind als die Stimme des Herzens, wird Achtsamkeit zu einem stillen Anker. Ein Innehalten. Ein Atemzug. Ein Zurückkehren in den Moment. In der Massage bedeutet Achtsamkeit, nicht einfach zu tun, sondern zu sein. Mit jedem Atemzug, mit jeder Bewegung – ganz bei dem Menschen, der auf der Liege liegt. Seine Spannung spüren, seine Atmung, die Sprache seines Körpers, die mehr sagt als Worte. Präsenz ist der Raum, der entsteht, wenn Gedanken schweigen und Hände zuhören. Wenn Berührung nicht Technik ist, sondern Begegnung. Die Esalen®-Massage verkörpert genau das: Langsame, fließende Bewegungen, die verbinden – von Kopf bis Fuss, von Aussen nach Innen, von Körper zu Seele. Sie lädt dich ein, ganz da zu sein. Im Jetzt. Im Fühlen. Im Leben. Für mich ist jede Massage wie ein stilles Gespräch – nicht über Worte, sondern über Aufmerksamkeit. Ein Lauschen darauf, was der Körper erzählen möchte, und ein sanftes Antworten in Form von Berührung. Denn wenn Achtsamkeit und Präsenz zusammenfinden, entsteht etwas Kostbares: Ein Raum, in dem Heilung möglich wird. Nicht, weil man sie erzwingt – sondern weil man sie erlaubt. Vielleicht ist das der wahre Zauber der Berührung: Dass sie uns erinnert, wer wir sind – im tiefsten Inneren. ✨ Wenn du spürst, dass du dir diese Achtsamkeit schenken möchtest, lade ich dich von Herzen ein, dich auf diese Körperreise zu begeben. In meiner Praxis darfst du ankommen, loslassen und einfach sein. Ich freue mich auf dich – achtsam, präsent und mit offenem Herzen. Herzlichst Claudia Körperreise Massage – weil dein Körper weiß, was er braucht.

In den 60iger Jahren gründeten Michael Murphy und Richard Price, zwei junge Amerikaner, das Esalen Institut an der kalifornischen Küste. Unweit von Big Sur besass die Familie Murphy einen Landstreifen mit heissen Quellen, der früher von den Ureinwohnern der Esselen Indianer besiedelt wurde. Michael und Dick waren beseelt von der Idee, einen Ort der friedvollen Begegnung zu schaffen, einen sicheren Platz, wo sich das Potential eines jeden Menschen frei entfalten könnte. Fritz Perls, der Mitbegründer der Gestalt Therapie, Ida Rolf mit ihrer Strukturellen Integration und Charlotte Selver, Sensory Awareness, gehörten mit zu den ersten Gästen, die am Esalen Institut lebten und Seminare gaben. In den 70iger Jahren folgten Stanislav und Christina Grof, die das Holotrope Atmen entwickelten und die Transpersonale Psychologie mitbegründeten. Moshe Feldenkrais und Milton Trager wurden eingeladen und unterrichteten ihre Methoden am Institut. Esalen organisierte immer wieder Workshops, veranstaltete Kongresse, hielt Konferenzen und formte eine Art Brutkasten, in dem sich die unterschiedlichsten Therapieformen mischen und befruchten konnten. Körperorientierte Psychologie traf hier auf Tanz und Continuum, Wissenschaft auf Yoga und Schamanismus. Bis heute ist Esalen Seminarzentrum, Drehscheibe und Fokuspunkt geblieben und die Esalen Massage zeigt sich weiter experimentierfreudig und kreativ. Im vergangenen halben Jahrhundert wurde der Esalen-Massagestil (eine inspirierte und sich ständig weiterentwickelnde Integration von Sinneswahrnehmung, Heilkunst, Yoga, Tai Chi, Meditation, Körper-Geist-Integration und Achtsamkeit) in den späten 1960er Jahren von vier bemerkenswerten Frauen maßgeblich mitgestaltet: Peggy Horan, Deborah Medow, Vicki Topp und Brita Ostrom. Esalen®Massage - Die Essenz The Long Stroke Das zentrale Element der Esalen Massage ist der Long Stroke, die lange, verbindende Streichbewegung über den ganzen Körper. Sie dient der Integration aller Körperstrukturen und der Bewusstwerdung der somatischen Aspekte. Durch den Zugang über die Hautoberfläche fördert die Esalen Massage das Gleichgewicht zwischen Parasympathikus und Sympathikus und wirkt beruhigend und ausgleichend auf das Nervensystem. Tiefenbindegewebsarbeit Neben den langen Streichbewegungen werden mit Tiefenbindegewebsarbeit auch die Faszien- und Muskelsysteme mitbehandelt. Verspannungen können so bis in die Tiefe gelöst werden und Bewegungseinheiten werden zu ihrer ursprünglichen Funktion zurückgeführt. Die Tiefenbindegewebs-arbeit der Esalen Massage, zeichnet sich durch ihre fliessende Langsamkeit aus sowie den Miteinbezug der sensorischen Empfindung des Klienten. Der Klient bestimmt Tiefe und Druck und behält so die Kontrolle über den Sitzungsverlauf. Dabei übt der Behandler den Druck nicht mittels Muskelkraft aus, sondern lässt sich mit Hilfe der eigenen Schwerkraft in die zu lösenden Strukturen einsinken. Durch den Druckreiz erhält das Gewebe so den Impuls zur Detonisierung und Neuorientierung. Die faszialen Bindegewebsstrukturen erhalten ihre Gleitfähigkeit zurück, der Stoffwechsel und der Wasseraustausch des Gewebes wird erhöht. Achtsamkeit und Präsenz Ein weiterer wichtiger Aspekt der Esalen Massage ist die geistige Haltung der Behandlerin. Die Sitzungen werden in einem Feld der Achtsamkeit und Präsenz ausgeführt. Emotionale und körperliche Prozesse dürfen sich zeigen. Stillpunkte zu Beginn, während und am Schluss der Sitzung helfen, den Aspekt der Integration nicht nur körperlich, sondern auch geistig-seelisch zu unterstützen. Passive Dreh- und Dehnbewegungen, Gelenksmobilisationen sowie leichte Schüttelbewegungen vervollständigen die Techniken der Esalen Massage. Esalen Massage ist auch in der Seitenlage möglich und eignet sich hier besonders für Schwangere, ältere Leute und Menschen mit Rückenbeschwerden.